Hygiene Museum Dresden

Der Dresdner Unternehmer und Gründer der Odol-Fabrik, Karl August Lingner grüdete 1912 das Deutsche Hygiene-Museum nach der "1. Internationalen Hygiene Ausstellung" in Dresden als "Volksbildungsstelle für Gesundheitspflege". Lingner hatte sich zum Ziel gesetzt, die Bevölkerung aufzuklären für eine reinlichere Körperpflege und gesundheitsfördernen Lebensführung. Im Rahmen der zweiten internationalen Hygieneausstellung im Jahre 1930 bezog das Museum das heute noch genutzte Gebäude. Das im Stil zwischen Neoklassizismus und Bauhaus wurde in der Bombennacht vom 13. Feburar 1945 zerstört und zahlreiche Ausstellungsstücke gingen verloren. Zu DDR-Zeiten wurde die gesundheitliche Aufklärung der Bevolkerung weiter fortgeführt, vergleichbar mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Nach der Wiedervereinigung wurde die Ausrichtung des Museums erweitert auf gesellschaftliche und kulturelle Fragestellungen.

 

Dauerausstellung “Abenteuer Mensch” und Kindermuseum “Unsere fünf Sinne”

Bereits 1930 begeisterte “der gläserne Mensch” die Besucher. In den 1950er und 60er Jahren kamen weitere gläserne Menschen hinzu und ebenfalls eine Pferde und Kühe. Die Dauerausstellung thematisiert den Menschen und seinen Körper in gesellschaftlichen und kulturellen Zusammenhängen.

In dem Kindermuseum lernen die Kleinen spielerisch mit Exponaten zum staunen und anfassen den Körper und die menschlichen Sinne kennen.

 

Wechselnde Sonderausstellungen

Aktuelle und historische Fragestellungen über Gesellschaft und Kultur werden durch internationale Zusammenarbeit von Kuratoren, Künstlern, Szenografen und Gestaltern bearbeitet und dargestellt. Einige ausgewählte Beispiele von Ausstellungstiteln der jüngeren Vergangenheit: “Kosmos im Kopf – Gehirn und Denken” im Jahr 2000, “Der (im-)perfekte Mensch – Vom Recht auf Unvollkommenheit” von 2000 bis 2001; “Glück – welches Glück” in 2008, “2° Das Wetter, der Mensch und sein Klima” von 2008 bis 2009, “Arbeit – Sinn und Sorge” und “Was ist schön?” im Jahr 2010.

 

Tagungen und Veranstaltungen

Dank der Architektur ist das Gebäude auch flexibel für Veranstaltungen und Tagungen nutzbar. Die zentrale Lage im Blüherpark, neben dem Vokspark “Großer Garten” mit der “Gläsernen Manufaktur”, wo Volkswagen sein Flagschiff, den VW Phaeton zusammen schrauben lässt, ist idealer Ort für kulturelle Veranstaltungen und Tagungen in einem besonderen Rahmen. Es finden wechselnde Veranstaltungen zu verschiedenen Themengebieten statt, wie zum Beispiel “Körper, Trance und Tanz in den Afroamerikanischen Religionen”. In der Reihe “Kant und Co.” wird zum Beispiel die Frage gestellt “Was ist Heimat”

 

 

Andreas Deicke

Sonderausstellung "tanz! Wie wir uns und die Welt bewegen"

Auf 1.200 Quadratmetern präsentiert die Sonderausstellung unter dem Motto "Wie wir uns und die Welt bewegen" neue Sichtweisen zum Universalphänomen des Bewegens und zeigt verschiedeneste Tanzstile als eigenständige Kunstgattung. Dabei wird auch auf Tanz als Kommunikationsform eingegangen. Neben zahlreichen Exponaten von Künstlern werden auch multimediale Installationen und interaktive Stationen den Besuchern geboten und fordern zum mittanzen auf. Denn tanzen kann jeder.

tanz! Wie wir uns und die Welt bewegen from DHMDresden on Vimeo.

 

Begleitprogramm zur Sonderausstellung "tanz"

Zahlreiche Gastspiele, Vorträge und Podiumsdiskussionen laden die Besucher zur aktiven Teilnahme ein.

Alle Infos hier

 

Runden Sie Ihren Dresden-Aufenthalt mit einem Besuch im Deutschen Hygiene Museum Dresden ab.

 

 

IDEE-Reisen

Dipl.-Ing. Gerhard Deicke

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