Silvesterkonzert-Karten Gewandhausorchester Leipzig

29. Dezember 2017 – 01. Januar 2018

oder 30.12. - 02.01.

Pauschal-Reise-Arrangement nach Leipzig zu Silvester:

  • Theaterplatz in Leipzig mit Oper und Gewandhaus3x Übernachtung mit Frühstücksbuffet im 4*Hotel Radisson Blu im Stadtzentrum;
  • Konzert-Karte Gewandhausorchester für den 31.12., 17 Uhr, beste Kategorie im Gewandhaus;
  • Silvesterfeier mit Begrüßungssekt,
  • 5-Gang-Menü und musikalischer Unterhaltung;
  • geführter Stadtrundgang (ca.2h);
  • Eintritts-Ticket Asisi-Panometer
  • Eintrittskarte im beliebten Zoo Leipzig;
  • Show im Krystallpalast am mit erlesenem Menü
    1. am 29.12.2017 um 18:00 Uhr
    2. am 29.12.2017 um 21:00 Uhr
    3. am 30.12.2017 um 17:00 Uhr
    4. am 30.12.2017 um 20:00 Uhr

Zusätzlich auch Karten für eines der 4 Kabarett-Theater in Leipzig buchbar.

Silvester-Leipzig-2017 - Buchungsanfrage

Hotel
Zimmerauswahl
Reisezeitraum
Wahl-Programm
Zusatzleistungen

Silvester 2017 in Leipzig

Erleben Sie den Jahreswechsel in Leipzig! Sie übernachten und feiern Sie Silvester im 4* Radisson Blu Hotel, unmittelbar im Stadtzentrum gegenüber von Gewandhaus und Oper. Das Hotel im modernen Design verfügt über Restaurant, Bar, Lounge, Fitneßraum, Lift und Parkplätzen a.H. (gegen Gebühr).

Ein geführter Stadtrundgang macht Sie mit den alten und neuen Sehenswürdigkeiten der Innenstadt Leipzigs bekannt.

Im Gewandhaus erleben Sie das Gewandhausorchester unter der Stabführung von Andris Nelsons am 31.12. um 17:00 Uhr im Großen Saal zum traditionellen Silvesterkonzert. Es erklingt Beethoven’s „Sinfonie Nr.9“ mit den Solisten: Genia Kühmeier (Sopran), Gerhild Romberger (Alt), Klaus Florian Vogt (Tenor), John Relyea (Bass).

Danach geht es zur Silvester-Feier im Restaurant des Radisson Blu Hotels. Ein Sektempfang, ein erlesenes 5-Gang-Menü und musikalische Unterhaltung begleiten Sie.

Im Panometer bestaunen Sie Asisi's Panorama-Rundblick "Titanic" bei einer zauberhaften Erlebnistour unter Wasser im 360° Panorama des Korallenriffs. Ein Besuch des ZOO mit seinem unvergleichlichem Gondwanaland rundet Ihren Leipzig ebenso ab wie der Besuch des Krystallpalasts am 29.12. (Showbeginn 18 Uhr oder 21 Uhr) oder am 30.12. (Showbeginn 17 Uhr oder 20 Uhr) mit der zauberhaften Show „La Fete“ und erlesenem 3-Gang-Men.

IDEE-Reisen
Dipl.-Ing. Gerhard Deicke
Friedrich-August-Str. 32
01156 Dresden
 
Tel./Fax: 0351 4537873
 

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Silvesterkonzert mit dem weltberühmten Gewandhausorchester

Zum Jahreswechsel hat Leipzig viel zu bieten. Für eine ganz besonders feierliche und mit Sicherheit unvergessliche Möglichkeit, Silvester in der Messestadt zu verbringen, bietet es sich an, an diesem Abend das Gewandhaus aufzusuchen.

Im Gewandhaus erleben Sie das Gewandhausorchester unter der Stabführung von Alan Gilbert am 31.12. 17.00 Uhr im Großen Saal zum traditionellen Silvesterkonzert. Es erklingt Beethoven’s „Sinfonie Nr.9“. Solisten: Genia Kühmeier (Sopran), Gerhild Romberger (Alt), Klaus Florian Vogt (Tenor), John Relyea (Bass).

Mit unserem IDEE-Reisen Spezial-Arrangement zum Jahreswechsel, kommen kulturinteressierte Gäste ganz bequem in den Genuss dieses besonderen Silvesterkonzertes in Leipzig - denn Eintrittskarten der besten Kategorie sind im Paketpreis bereits inbegriffen.

Das Gewandhausorchester - eine klangvolle Tradition

Der Ausdruck Großes Concert - mit dem das weltweit gefragte und daher natürlich häufig auf Reisen befindliche Gewandhausorchester seine “Heimspiele” in Leipzig bezeichnet - geht zurück bis in die Anfangstage des Ensembles Mitte des 18. Jahrhunderts. Damals entstand durch eine Initiative Leipziger Kaufleute das erste bürgerlich organisierte und finanzierte Orchester im deutschsprachigen Raum. Was mit nur 16 Musikern und Auftritten in einem Gasthaus in der Leipziger Altstadt begann, entwickelte sich schon bald zu einem wichtigen Anziehungspunkt für das musikbegeisterte städtische Bürgertum. Mit der Einrichtung eines eigenen Konzertsaales im städtischen Zeughaus, das damals auch als Messegebäude der Leipziger Tuchhändler diente und daher meist “Gewandhaus”  genannt wurde, erhielt das neue Orchester bereits 1781 seinen bis heute gültigen Namen.

 

Jener erste Gewandhaus-Konzertsaal verfügte aufgrund seiner raffinierten Holzkonstruktion, die den Raum praktisch selbst zum Klangkörper werden ließ, über eine einzigartige Akustik, die maßgeblich zu den frühen Erfolgen des Gewandhausorchester beitrug. Bedeutende Vertreter der zeitgenössischen Musik buchten schon bald die Leipziger Spielstätte für ihre Auftritte. Mozart trat bei seinem einzigen Leipzig-Gastspiel im Gewandhaus auf. Clara Wieck (spätere Schumann) feierte hier ihr Debüt. Unter Felix Mendelssohn-Bartholdy als Kapellmeister erlebte das Gewandhausorchester zwischen 1835 und 1842 eine wichtige Blütezeit. Carl Maria von Weber, Hector Berlioz, Franz Liszt, Johannes Brahms, Richard Wagner - die Liste der großen Namen, die im Leipziger Gewandhaus gastierten, ließe sich beliebig fortsetzen. Mit Raum für 500 Gäste war der Konzertsaal für damalige Verhältnisse nicht gerade klein. Doch der große Erfolg der Veranstaltungen machte wiederholt Umbauten nötig, um mehr Zuhörern Platz zu bieten - wodurch jedoch nach und nach viel der ursprünglichen Klangqualität der Räumlichkeiten verlorenging.

Leipzig und sein Gewandhaus - Ein bedeutendes Stück Stadtgeschichte

1884 wurde daher im neu geplanten “Musikviertel” am damaligen Stadtrand von Leipzig das sog. “Neue Gewandhaus” eröffnet. Bis zum Zweiten Weltkrieg residierte das Gewandhausorchester in diesem prunkvollen Gründerzeitbau, in dem selbst der Kammermusiksaal das Fassungsvermögen des Großen Saales im ursprünglichen Gewandhaus hatte. Ein 1892 errichtetes Denkmal für den wohl bedeutendsten Gewandhauskapellmeister, Felix Mendelssohn-Bartholdy, vernichteten die Nazis 1936. 1944 brannte das Neue Gewandhaus im Bombenhagel der Luftangriffe aus.

 

Nach dem Krieg sollte es auch für Leipzigs berühmtes Orchester einen Neuanfang geben. Doch zunächst musste das Gewandhausorchester ohne Gewandhaus auskommen. Anfängliche Pläne für einen Wiederaufbau des zerstörten Konzerthauses wurden verworfen. Nach Jahrzehnten in provisorischen Spielstätten wurde erst 1977, bestärkt durch den unermüdlichen Einsatz des damaligen Kapellmeisters Kurt Masur, der Grundstein für ein neues Gewandhaus gelegt. Das vier Jahre später eingeweihte Gebäude am Augustusplatz war der einzige Konzerthausneubau der DDR-Geschichte und bietet in seinem größten Saal über 1900 Besuchern Platz. Eine prunkvolle Orgel der Potsdamer Firma Schuke mit über 6000 Pfeifen bildet bis heute das Herzstück des Großen Saales in diesem dritten Leipziger Gewandhaus.

 

1989 erlangte das Gewandhaus auch politische Bedeutung, als Kurt Masur die Räumlichkeiten Vertretern der oppositionellen Bewegung der DDR für Gesprächsrunden zur Verfügung stellte. Auch heute noch finden im Leipziger Gewandhaus immer wieder nicht-musikalische Veranstaltungen, wie etwa Vorträge und Fachkongresse statt. Gemäß dem alten Leitspruch des Gewandhausorchesters “Res severa verum gaudium” (in etwa: “Wahre Freude ist eine ernste Sache”) - der heutzutage über der Orgel zu finden ist und in allen drei Gewandhausgebäuden an prominenter Stelle zu lesen war - arbeiten sämtliche Musiker und Mitarbeiter des traditionsreichen Ensembles vor Ort und in aller Welt daran, den Ruf des Leipziger Gewandhauses zu wahren und seine Erfolgsgeschichte in der Gegenwart fortzuführen.

Kurzurlaub uu Silvester nach Leipzig - Silvesterkonzert in einmaliger Atmosphäre

Wenn man an einem Winterabend auf dem weitläufigen Augustusplatz im Zentrum von Leipzig steht und durch die gläserne Front des Gewandhauses die strahlenden Lichter im Inneren des Gebäudes erblickt, dann reicht allein dieser Anblick schon aus, einen in Festtagsstimmung zu versetzen. Die Atmosphäre im Großen Saal selbst aber ist, nicht nur bei einem Ereignis wie dem Silvesterkonzert des Gewandhausorchesters, unbeschreiblich.

Das Wissen um die bewegte Geschichte des Leipziger Gewandhauses lässt seine Gegenwart für den Besucher noch unmittelbarer wirken.


Wer zu Silvester statt Ausgelassenheit und Feuerwerk auch einmal besinnlichere Momente erleben und sich von der Erhabenheit der klassischen Musik hinwegtragen lassen möchte - der sollte sich das Große Concert zum Jahreswechsel nicht entgehen lassen. Stimmungsvoller kann man nicht durch den Silvester-Abend kommen - weder in Leipzig noch anderswo.

Panometer Leipzig - Weltgrößtes Panoramabild

Eine ganz besondere - und garantiert wetterfeste -  Attraktion lockt seit 2003 zahlreiche Gäste von auswärts wie aus Leipzig selbst in den südlich gelegenen Stadtteil Connewitz. Dort, auf einem ehemaligen Gelände der Leipziger Stadtwerke, eröffnet sich im Inneren eines umgebauten Gasometers aus der Kaiserzeit eine faszinierende Welt:

Auf etwa 3.500 Quadratmetern wird hier - mit wechselnden Themen - das derzeit größte 360° Panoramawandbild der Welt präsentiert.

Die Verbindung von dem ursprünglichen Zweck des Gebäudes als Gasometer mit seiner neuen Funktion als Panoramaausstellung ergab den Namen Panometer.

Das Leipziger Panometer - Kunstprojekt und Museum in Einem

Der Berliner Maler und Architekt Yadegar Asisi, der einen Großteil seiner Kindheit und Jugend in Leipzig verbracht hatte, wollte mit dem Panometer einen Ort des Staunens kreieren, der den Menschen die Vielfalt und Faszination der Natur, aber auch der Menschheitsgeschichte, in einem künstlerischen Sinne vor Augen führt. Die klassischen Panoramabilder, wie sie im ausgehenden 19. Jahrhundert in Mode kamen, hatten es dem iranischstämmigen Künstler schon lange angetan. Auch in Leipzig gab es bis in die 1920er Jahre einen Kuppelbau, in dem gemalte Panoramabilder - meist in Form großformatiger Schlachtenszenen - dem Publikum als 360° Rundumsicht vorgeführt wurden. Das Aufkommen des Kinos ließ die Panoramakunst in Vergessenheit geraten.

Als Architekt hatte sich Asisi intensiv mit der Wirkung von Räumen und Raumtiefe auf den Betrachter auseinandergesetzt. In Leipzig fand er schließlich den geeigneten Ort, um erstmals seine Vorstellung eines Panoramabildes für das 21. Jahrhundert der Öffentlichekit zu präsentieren. Mittlerweile existieren weitere Panometer in Berlin und Dresden sowie in Pforzheim und im französischen Rouen. Für jeden Ausstellungsort werden andere Themen ausgewählt und individuelle Panoramen angefertigt. Asisi, der mit einem wachsenden Team von Mitarbeitern die Umsetzung seiner Ideen vorantreibt, versteht seine 360° Gemälde  als Kunst - die dabei durchaus einen Bildungsauftrag enthalten darf.

Seit der Eröffnung im Jahre 2003 waren bereits vier unterschiedliche Großpanoramen in Leipzigs wohl ungewöhnlichsten Ausstellungsräumen zu bestaunen. So wurden die Besucher bereits auf den Gipfel des Mount Everest, ins antike Rom, und in die Tiefen des tropischen Regenwaldes entführt. Seit 2013 wurde im Panometer, anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der berühmten-berüchtigten “Völkerschlacht bei Leipzig”, ein riesiges Stadtpanorama des historischen Leipzig anno 1813 gezeigt.

Im Herbst 2015 ist es nun wieder so weit: Das Panometer wird erneut umgestaltet und verwandelt sich in die geheimnisvolle und farbenprächtige Unterwasserwelt des australischen Great Barrier Reef.

Korallen mitten in Leipzig - Panometer präsentiert Great Barrier Reef

Das Panometer mag, ganz in der Tradition der Panorama-Vorführungen des 19. Jahrhunderts, seinen Besuchern als geradezu magischer Ort erscheinen. Doch die Erschaffung der riesenhaften Illusionsbilder ist keine Zauberei. Darin stecken Handwerkskunst und modernste Technik. Mit Hilfe komplexer Bildbearbeitungsverfahren werden zahlreiche Digitalfotos mit gemalten Abschnitten und Detailzeichnungen zu einer Gesamtdatei verbunden, die anschließend in mehreren Teilen digital auf Textilbahnen gedruckt und vor Ort wieder zu einem einzigen, gigantischen Rundbild zusammengefügt werden.

 

Um die perfekte Illusion eines lebendigen Korallenriffes im Maßstab 1:1 erzeugen zu können, sammelten Yadegar Asisi und sein Team vor Ort in Australien jede Menge Fotomaterial und künstlerische Inspiration. Ab dem 3. Oktober 2015 wird das  Ergebnis dieses Projektes im Leipziger Panometer zu bestaunen sein. Auf einer Höhe von mehr als 30 und einer Gesamtlänge von über 100 Metern können große und kleine Besucher dann mitten in Leipzig auf Tauchstation in den Pazifik gehen und eine Welt voller Korallen, Riffhaie und beeindruckend bunter Fische entdecken.

 

Für alle, die mit dem Silvester-Paket von Idee Reisen ihren Jahreswechsel in der Messestadt verbringen, ist ein Besuch dieses neuesten Highlights im Leipziger Panometer selbstverständlich inbegriffen.

Stadtrundgang Leipzig - Ein Geschichtsbuch zum Flanieren

Wer einmal nach Leipzig kommt, merkt es sofort: Diese Stadt hat Geschichten zu erzählen. Zahlreiche markante Gebäude aus verschiedensten Epochen, vom Barock bis in die Gegenwart springen dem neugierigen Besucher sogleich ins Auge und bekräftigen den Eindruck, dass Leipzig mit seinen kulturellen und kaufmännischen Traditionen zu Recht seit vielen Jahrhunderten weit über die Grenzen Sachsens hinaus berühmt war und ist.

Und obwohl es im Laufe der Zeit immer wieder zu massiven Eingriffen in das Stadtbild kam und bis heute bauliche Veränderungen stattfinden und Neues erprobt wird, ist in Leipzig viel Altes und Ehrwürdiges erhalten geblieben - oder wurde in der jüngeren Vergangenheit liebevoll restauriert. So treffen besonders in der dichtbebauten und belebten Innenstadt an allen Ecken Zeiten und Welten aufeinander. Es lohnt sich, dieses begehbare Geschichtsbuch einmal mit allen Facetten auf sich wirken zu lassen. Ein ausgiebiger  Stadtrundgang mit erfahrener Führung bildet daher einen festen Bestandteil im Leipzig-Programm von IDEE-Reisen.

Kulturdenkmäler und Lebenskultur - Die Altstadt von Leipzig

Wer versucht, die bekanntesten historische Bauten in Leipzigs Innenstadt aufzuzählen, dem fallen ganz sicher zwei Kirchen ein: Die Thomaskirche, erbaut Ende des 15. Jahrhunderts im Stil der Spätgotik, ist heute vor allem berühmt durch den Thomanerchor und war einst der Arbeitsplatz von Johann Sebastian Bach. Von dort fußläufig leicht erreichbar befindet sich die Nikolaikirche, die größte Kirche Leipzigs und ebenfalls ein spätgotisches Bauwerk. Ihr Name ist bis heute eng verbunden mit der DDR-Friedensbewegung und den Ereignissen von 1989.

Im Herzen der Altstadt gelegen, beeindruckt das Alte Rathaus,das Mitte des 16. Jahrhunderts erbaut wurde mit seiner ausgefeilten Renaissance-Architektur. Das langgestreckte Gebäude,welches heute unter Anderem ein Museum zur Stadtgeschichte beherbergt, dominiert optisch den von Bürgerhäusern und Cafés gesäumten historischen Marktplatz von Leipzig. Alle Jahre wieder findet hier auch der traditionsreiche Leipziger Weihnachtsmarkt statt.

Rund um den Marktplatz erstreckt sich ein Netz von Straßen, Gässchen und Passagen, das die Bedeutung der sächsischen Messestadt als Handelsmetropole offenbar werden lässt. Als Leipzig, dessen Tradition als Messestandort bis ins Hochmittelalter zurückreicht, nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges eine wirtschaftliche und kulturelle Blütezeit erlebte, entwickelte sich ein neues bürgerliches Selbstbewusstsein, das auch seinen Ausdruck im Stadtbild fand. So entstand in Leipzig eine eigene, bürgerliche Ausprägung des Barock mit prunkvollen, für die damalige Zeit ungewöhnlich hohen Wohnhäusern, die mit reich verzierten mehrgeschossigen Erkern ausgestattet wurden. Viele dieser barocken Stadtpalais sind bis heute erhalten. Ein weiteres bedeutendes Bauwerk jener Epoche ist die Alte Börse am Naschmarkt, lange Zeit wichtiges Versammlungszentrum der Leipziger Kaufleute.

Charakteristisch für das Innenstadtbild sind auch die alten Handelshöfe, die seinerzeit als Ausstellungsräume und Lagerorte im Rahmen der Leipziger Messe dienten. Was von der Straßenseite aus oft nach einer einfachen Toreinfahrt aussieht, entpuppt sich bei näherer Erkundung als Passage, die über einen weiträumigen, von Kaufmannshäusern und Läden gesäumten Hof in die nächste Parallelstraße führt. So lässt sich der Weg durch die Leipziger Innenstadt an vielen Stellen abkürzen - und gleichzeitig mit einem weiteren Abstecher in die Statdgeschichte verbinden. Der älteste noch erhaltene Handelshof in Leipzig - und einer der schönsten - ist der Barthels Hof, der in den Neunzigerjahren aufwendig saniert wurde und heutigen Besuchern wieder ganzjährig ein vielseitiges Hinterhofleben präsentieren kann.

Die Innenstadtgassen laden mit ihren Cafés und Restaurants und einer Vielzahl kleiner Läden zum Verweilen ein. So findet sich etwa in dem Haus mit dem klangvollen Namen “Zum Arabischen Coffe Baum” eines der ältesten noch bestehenden Kaffehäuser Europas - hier speisten schon so illustre Stammgäste wie Robert Schumann, Johann Sebastian Bach oder Goehte. Letzterer verbrachte während seiner Studentenzeit in Leipzig die Abende gern in der alteingessenen Schankwirtschaft Auerbachs Keller und verewigte diese in einer berühmten Szene in “Faust”. Das traditionsreiche Gasthaus befindet sich heute noch am gleichen Platz wie zu Goethes Zeiten. Über dem Gewölbe wurde 1912 die Mädlerpassage errichtet, die als eine der schönsten und prächtigsten historischen Ladenpassagen von Leipzig auch alleine schon einen Besuch wert ist.

Unterwegs in Leipzig - modernes von Gestern trifft Tradition für morgen

In vielen Orten in der Messestadt treffen unterschiedliche Epochen aufeinander, verbinden sich Traditionelles und Innovatives zu einem Ganzen, das Leipzig seit jeher zu einer Anlaufstelle für Kulturschaffende und Kulturinteressierte gemacht hat. Zahlreiche Musiker und Komponisten von Weltrang  - neben Bach und Felix Mendelssohn-Bartholdy u.A. auch Robert und Clara Schumann, sowie Edvard Grieg und Gustav Mahler -  haben in Leipzig gelebt und gewirkt. Ihre einstigen Wohnhäuser in der Stadt erzählen, sofern noch erhalten, heute vielfach als Museen vom Leben und dem künstlerischen Schaffen ihrer Bewohner.

Wer die Musik großer Komponisten direkt erleben möchte, begibt sich selbstverständlich zum Augustusplatz, wo mit dem Neuen Gewandhaus und dem Leipziger Opernhaus gleich zwei der bedeutendsten musikalischen Spielstätten der Stadt ihre Besucher in Empfang nehmen. Obwohl beide Institutionen auf eine jahrhundertealte Tradition zurückblicken können, sucht man am Augustusplatz vergeblich nach historischen Gemäuern. Vielmehr wurde hier in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg versucht, statt einer originalgetreuen Rekonstruktion zerstörter Gebäude, eine neue, sozialistisch geprägte Architektur zu etablieren. Die Oper und das Neue Gewandhaus stehen ebenso beispielhaft für diese Epoche der Leipziger Geschichte wie das mit beeindruckenden 142 Metern Höhe alles überragende City-Hochhaus, das seit seiner Fertigstellung 1972 zunächst lange als Teil der Leipziger Universität genutzt wurde und heute u.A. den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) beherbergt. Das markante Gebäude, dessen Form an ein aufgeschlagenes Buch erinnert, ist ein modernes Wahrzeichen der Stadt. Von der Aussichtsplattform auf dem Dach des City-Hochhauses bietet sich sommers wie winters ein grandioser Panoramablick.

Zu den historischen Sehenswürdigkeiten von Leipzig  zählen - neben dem 1913 eingeweihten monumentalen Völkerschlachtdenkmal  im Südosten der Stadt - auch noch das um 1900 im Stil des Historismus erbaute Neue Rathaus mit seinem mächtigen, an eine mittelalterliche Burg erinnernden Turm und der ebenfalls im frühen 20. Jahrhundert fertiggestellte Leipziger Hauptbahnhof, der bis heute einer der größten Kopfbahnhöfe Europas ist. Und sollte das Wetter einem Spaziergang durch die Stadtviertel im Wege stehen, bietet es sich an, einigen der zahlreichen - neuen und alten -  Museen einen Besuch abzustatten oder in einem der exzellenten Restaurants von Leipzig die sächsische Gastfreundschaft zu genießen.

Wie auch immer Sie Ihren Aufenthalt in Leipzig gestalten möchten: wenn es darum geht, Stadtkultur zu erleben sind Sie mit Idee-Reisen jederzeit an der richtigen Adresse.

Silvester Reise nach Leipzig mit Hotel und Konzertkarten

Silvester in Leipzig 2016 erleben. Kurzurlaub in Leipzig mit Übernachtung zu Silvester im Hotel und Eintrittskarten für das Gewandhausorchester. Silvesterfeier im Hotel, ein leckeres Menü und Stadtrundgang sowie Tickets für den Leipziger Zoo und den Asisi Panometer inklusive. Die Silvester-Show im Krystallpalast mit Abendessen ist ein Highlight zum Jahreswechsel 2016 in Leipzig.