Silvester Leipzig 2018 - Kurzurlaub-Hotel-Arrangement

Silvesterkonzert im Gewandhaus Leipzig Karten im Hotel Arrangement buchen
Gewandhaus Leipzig und Uni-Turm

3x Übernachtung mit Frühstücksbuffet

29.12. – 01.01.

im 4* Hotel Radisson Blu

  • direkt im Stadtzentrum
  • gegenüber Gewandhaus und Oper
  • große, moderne Zimmer

aktuell nur noch 4 Plätze vakant - jetzt buchen!

Silvesterkonzert Gewandhausorchester

Karten für das Silvesterkonzert Gewandhausorchester Leipzig
Gewandhaus Leipzig

Konzertkarten für das Gewandhaus:

  • 31.12.2018, 17:00 Uhr im Großen Saal
    • Beethoven: „Sinfonie Nr.9“.
    • Andris Nelsons (Dirigent)
    • Lucy Crowe (Sopran)
    • Violeta Urmana (Mezzosopran)
    • Klaus Florian Vogt (Tenor)
    • Luca Pisaroni (Bariton)

im Arrangementpreis sind beste Plätze enthalten.

Silvesterfeier mit 5-Gang-Menü inklusive

Silvester feiern in Leipzig mit Musik und Menü im Radisson Blue Leipzig
  • im Restaurant des Hotels
  • mit Sektempfang,
  • musikalischer Unterhaltung
  • und erlesenem 5-Gänge-Menü
  • Getränke (bis Ende der Silvesterfeier) inklusive
    • Bier
    • Sekt (Hausmarke)
    • 1 Sorte Weißwein / Rotwein
    • Alkoholfreie Getränke
    • Kaffee, Tee

Bunte Show im Krystallpalast Variete

Silvester in Leipzig mit Tickets für die bunte Shop im Krystallpalast Varieté Leipzig
Foto: Krystallpalast Varieté Leipzig

Karten nach Wahl:

  • am 29.12.2018 um 17:00 Uhr; oder
  • am 29.12.2018 um 20:00 Uhr

Im Arrangement sind beste Plätze 
und ein 3-Gänge-Menü enthalten
- vor der Show 17:00 Uhr
- bzw. nach der Show 20:00 Uhr

Asisi Panorama TITANIC

Silvester Leipig mit Karten für das Panometer
Foto: Tom Schulze © Panometer

Tickets im Arrangement inklusive:

  • 360° Rundbild im Panometer
  • 3500qm Fläche
  • 32m hoch
  • 110m lang
  • Aussichtsturm in der Mitte
  • unglaubliche Details des Wracks

Zoo Leipzig mit Gondwana Land

Silvester Leipig mit Karten für den Zoo
Gondwanaland im Zoo Leipzig

Eintrittskarten für den Zoo:

  • faszinierende Wildnis
  • naturnah gestaltet
  • mitten in Leipzig
  • 850 Tierarten

im Reisepreis enthalten.

Stadtbesichtigung in Leipzig

Stadtbesichtigung mit einem Rundgang durch Leipzig zu Sehenswürdigkeiten wie der Alten Nikolaischule
Auerbach's Keller: Faust und Mephisto

im Preis enthalten: Stadtführung 2h Rundgang
zu den zentralen Sehenswürdigkeiten:

  • Thomaskirche
  • J.S. Bach Denkmal
  • Marktplatz
  • Altes Rathaus
  • Mädlerpassage

Silvester-Leipzig-2018 - Buchungsanfrage

Hotel
Zimmerauswahl
Reisezeitraum
Wahl-Programm *
Zusatzleistungen

Die Stadt Leipzig erhebt ab 01. Januar 2019 eine Gästetaxe von 3,- EUR pro Übernachtung pro Person, die direkt im Hotel zu begleichen ist.

Reiseveranstalter

IDEE-Reisen

Dipl.-Ing. Gerhard Deicke

Friedrich-August-Str. 32
01156 Dresden 

Tel./Fax: 0351 4537873

 E-Mail: anfrage@dresdenerleben.de

Kontaktformular

Silvester 2018 in Leipzig

Erleben Sie den Jahreswechsel in Leipzig wahlweise mit Aufenthalt vom 29.12.18 – 01.01.2019 oder 30.12.18 – 02.01.2019 ! Sie übernachten und feiern im 4* Radisson Blu Hotel, unmittelbar im Stadtzentrum gegenüber von Gewandhaus und Oper. Das Hotel im modernen Design verfügt über Restaurant, Bar, Lounge, Fitneßraum, Lift und Parkplätzen a.H. (gegen Gebühr). Ein geführter Stadtrundgang macht Sie mit den alten und neuen Sehenswürdigkeiten der
Innenstadt Leipzigs bekannt.

Im Gewandhaus erleben Sie das Gewandhausorchester unter der Stabführung von Andris Nelsons am 31.12. 17.00 Uhr im Großen Saal zum traditionellen Silvesterkonzert. Es erklingt Beethoven’s „Sinfonie Nr.9“. Solisten: Lucy Crowe (Sopran), Violeta Urmana (Mezzosopran), Klaus Florian Vogt (Tenor), Luca Pisaroni (Bariton).

Danach feiern Sie in das Neue Jahr im Restaurant des Radisson Blu Hotels. Ein Sektempfang, ein erlesenes 5-Gang-Menü und musikalische Unterhaltung begleiten Sie.

Im Panometer bestaunen Sie ein Asisi's Panorama-Rundbild. Ein Besuch des ZOO mit seinem unvergleichlichem Gondwanaland rundet Ihren Leipzig ebenso ab wie der wahlweise Besuch des Krystallpalasts am 29.12., Showbeginn 17 Uhr oder 20:00 Uhr mit der zauberhaften internationalen Show „La Fete“ und erlesenem 3-Gang-Menü (bei Showbeginn 17 Uhr nach der Show, bei Showbeginn 20 Uhr bereits ab 18 Uhr).

Verlängern Sie einfach Ihren Aufenthalt und mit einem ergänzen Besuch in der Oper Leipzig. Wählen Sie Karte für folgende Vorstellungen um Silvester und Neujahr als Zusatzleistungen: 30.12., 18 Uhr Galakonzert zum Jahreswechsel; in der Musikalischen Komödie um 18 Uhr Musical „Mein Freund Bunbury“; 01.01., 18:00 Uhr Ballett „Der Nußknacker“.

Silvesterkonzert mit dem weltberühmten Gewandhausorchester

Zum Jahreswechsel hat Leipzig viel zu bieten. Für eine ganz besonders feierliche und mit Sicherheit unvergessliche Möglichkeit, Silvester in der Messestadt zu verbringen, bietet es sich an, an diesem Abend das Gewandhaus aufzusuchen.

Im Gewandhaus erleben Sie das Gewandhausorchester unter der Stabführung von Andris Nelsons am 31.12. 17:00 Uhr im Großen Saal zum traditionellen Silvesterkonzert. Es erklingt Beethoven’s „Sinfonie Nr.9“. Solisten: Lucy Crowe (Sopran), Violeta Urmana (Mezzosopran), Klaus Florian Vogt (Tenor), Luca Pisaroni (Bass).

Mit unserem IDEE-Reisen Spezial-Arrangement zum Jahreswechsel, kommen kulturinteressierte Gäste ganz bequem in den Genuss dieses besonderen Silvesterkonzertes in Leipzig - denn Eintrittskarten der besten Kategorie sind im Paketpreis bereits inbegriffen.

Das Gewandhausorchester - eine klangvolle Tradition

Der Ausdruck Großes Concert - mit dem das weltweit gefragte und daher natürlich häufig auf Reisen befindliche Gewandhausorchester seine “Heimspiele” in Leipzig bezeichnet - geht zurück bis in die Anfangstage des Ensembles Mitte des 18. Jahrhunderts. Damals entstand durch eine Initiative Leipziger Kaufleute das erste bürgerlich organisierte und finanzierte Orchester im deutschsprachigen Raum. Was mit nur 16 Musikern und Auftritten in einem Gasthaus in der Leipziger Altstadt begann, entwickelte sich schon bald zu einem wichtigen Anziehungspunkt für das musikbegeisterte städtische Bürgertum. Mit der Einrichtung eines eigenen Konzertsaales im städtischen Zeughaus, das damals auch als Messegebäude der Leipziger Tuchhändler diente und daher meist “Gewandhaus”  genannt wurde, erhielt das neue Orchester bereits 1781 seinen bis heute gültigen Namen.

 

Jener erste Gewandhaus-Konzertsaal verfügte aufgrund seiner raffinierten Holzkonstruktion, die den Raum praktisch selbst zum Klangkörper werden ließ, über eine einzigartige Akustik, die maßgeblich zu den frühen Erfolgen des Gewandhausorchester beitrug. Bedeutende Vertreter der zeitgenössischen Musik buchten schon bald die Leipziger Spielstätte für ihre Auftritte. Mozart trat bei seinem einzigen Leipzig-Gastspiel im Gewandhaus auf. Clara Wieck (spätere Schumann) feierte hier ihr Debüt. Unter Felix Mendelssohn-Bartholdy als Kapellmeister erlebte das Gewandhausorchester zwischen 1835 und 1842 eine wichtige Blütezeit. Carl Maria von Weber, Hector Berlioz, Franz Liszt, Johannes Brahms, Richard Wagner - die Liste der großen Namen, die im Leipziger Gewandhaus gastierten, ließe sich beliebig fortsetzen. Mit Raum für 500 Gäste war der Konzertsaal für damalige Verhältnisse nicht gerade klein. Doch der große Erfolg der Veranstaltungen machte wiederholt Umbauten nötig, um mehr Zuhörern Platz zu bieten - wodurch jedoch nach und nach viel der ursprünglichen Klangqualität der Räumlichkeiten verlorenging.

Leipzig und sein Gewandhaus - Ein bedeutendes Stück Stadtgeschichte

1884 wurde daher im neu geplanten “Musikviertel” am damaligen Stadtrand von Leipzig das sog. “Neue Gewandhaus” eröffnet. Bis zum Zweiten Weltkrieg residierte das Gewandhausorchester in diesem prunkvollen Gründerzeitbau, in dem selbst der Kammermusiksaal das Fassungsvermögen des Großen Saales im ursprünglichen Gewandhaus hatte. Ein 1892 errichtetes Denkmal für den wohl bedeutendsten Gewandhauskapellmeister, Felix Mendelssohn-Bartholdy, vernichteten die Nazis 1936. 1944 brannte das Neue Gewandhaus im Bombenhagel der Luftangriffe aus.

 

Nach dem Krieg sollte es auch für Leipzigs berühmtes Orchester einen Neuanfang geben. Doch zunächst musste das Gewandhausorchester ohne Gewandhaus auskommen. Anfängliche Pläne für einen Wiederaufbau des zerstörten Konzerthauses wurden verworfen. Nach Jahrzehnten in provisorischen Spielstätten wurde erst 1977, bestärkt durch den unermüdlichen Einsatz des damaligen Kapellmeisters Kurt Masur, der Grundstein für ein neues Gewandhaus gelegt. Das vier Jahre später eingeweihte Gebäude am Augustusplatz war der einzige Konzerthausneubau der DDR-Geschichte und bietet in seinem größten Saal über 1900 Besuchern Platz. Eine prunkvolle Orgel der Potsdamer Firma Schuke mit über 6000 Pfeifen bildet bis heute das Herzstück des Großen Saales in diesem dritten Leipziger Gewandhaus.

 

1989 erlangte das Gewandhaus auch politische Bedeutung, als Kurt Masur die Räumlichkeiten Vertretern der oppositionellen Bewegung der DDR für Gesprächsrunden zur Verfügung stellte. Auch heute noch finden im Leipziger Gewandhaus immer wieder nicht-musikalische Veranstaltungen, wie etwa Vorträge und Fachkongresse statt. Gemäß dem alten Leitspruch des Gewandhausorchesters “Res severa verum gaudium” (in etwa: “Wahre Freude ist eine ernste Sache”) - der heutzutage über der Orgel zu finden ist und in allen drei Gewandhausgebäuden an prominenter Stelle zu lesen war - arbeiten sämtliche Musiker und Mitarbeiter des traditionsreichen Ensembles vor Ort und in aller Welt daran, den Ruf des Leipziger Gewandhauses zu wahren und seine Erfolgsgeschichte in der Gegenwart fortzuführen.

Kurzurlaub zu Silvester nach Leipzig - Silvesterkonzert in einmaliger Atmosphäre

Wenn man an einem Winterabend auf dem weitläufigen Augustusplatz im Zentrum von Leipzig steht und durch die gläserne Front des Gewandhauses die strahlenden Lichter im Inneren des Gebäudes erblickt, dann reicht allein dieser Anblick schon aus, einen in Festtagsstimmung zu versetzen. Die Atmosphäre im Großen Saal selbst aber ist, nicht nur bei einem Ereignis wie dem Silvesterkonzert des Gewandhausorchesters, unbeschreiblich.

Das Wissen um die bewegte Geschichte des Leipziger Gewandhauses lässt seine Gegenwart für den Besucher noch unmittelbarer wirken.


Wer zu Silvester statt Ausgelassenheit und Feuerwerk auch einmal besinnlichere Momente erleben und sich von der Erhabenheit der klassischen Musik hinwegtragen lassen möchte - der sollte sich das Große Concert zum Jahreswechsel nicht entgehen lassen. Stimmungsvoller kann man nicht durch den Silvester-Abend kommen - weder in Leipzig noch anderswo.

Musical-Tickets für Silvester

Zum Jahresausklang 2018 wartet die Musikalische Komödie Leipzig - als bedeutendstes Operettentheater der Stadt gewissermaßen die fröhliche kleine Schwester der “großen” Leipziger Oper - mit einem immergrünen Klassiker aus dem Repertoire auf: “Mein Freund Bunbury”, das heitere Musical aus dem Jahre 1964 mit der Musik von Gerd Natschinski und Songtexten von Jürgen Degenhardt nach Motiven von Oscar Wilde, weiß sein Publikum bis heute immer wieder zu begeistern - und das längst nicht nur im Osten der Republik.

Die Handlung entführt die Zuschauer in die bunte Welt der 1920er Jahre: Charleston-Klänge, aufwändige Revue-Nummern, Federboas und Freiheitsdrang auf der einen Seite - wirtschaftliche Not und eine teils dekadente High Society, die immer noch in den Zwängen der Vergangenheit gefangen scheint andererseits. Doch die Gesellschaftskritik kommt in “Mein Freund Bunbury” immer leichtfüßig und humorvoll verpackt daher. Eben ganz im Sinne eines Oscar Wilde, dessen Komödie “The Importance Of Being Earnest” die inhaltliche Grundidee für das Erfolgsmusical lieferte.

Im Mittelpunkt stehen Songs mit Mitsing-Potenzial und die Musik - von Tango und Walzer bis hin zu Jazz und Bigband-Sound.

Kein Wunder also, dass “Mein Freund Bunbury” bis heute so viele treue Fans hat.

Verpassen Sie nicht Ihre Chance, selbst auch einer zu werden und sichern sich Ihr Ticket für den 30. oder 31. Dezember in der Musikalischen Komödie Leipzig!

 

“Mein Freund Bunbury” in der Musikalischen Komödie

“Mein Freund Bunbury ist mein bestes Alibi, und ich weiß, er lässt mich nie im Stich …” so verkündet es die Hauptfigur der Geschichte, Algernon Moncrieff. Der leidlich erfolgreiche Autor von Kriminalromanen nutzt eigentlich so ziemlich jede Gelegenheit, um seinem versnobten Londoner Freundeskreis zu entfliehen und sich - ganz Gentleman - um seinen mittellosen Freund zu kümmern.

In Wahrheit ist der notleidende Bunbury natürlich frei erfunden und es mit der Selbstlosigkeit Algernons nicht allzu weit her.

So muss Bunbury auch als Ausrede dienen, wenn der Hausherr lieber ein Varietètheater aufsucht, als den Gästen daheim aus seinem neuesten Manuskript vorzulesen. Dumm nur, dass sich Algernon dem Objekt seiner Begierde im Varietè, der reizenden Cecily, dreist mit seinem Tarnnamen vorstellt. Er kann ja nicht ahnen, dass sie die Nichte seines besten Freundes ist. Doch auch Cecily hat Geheimnisse: Tagsüber singt sie fromme Lieder und sammelt Geld für die Heilsarmee - abends wird sie zum Star der Tanzrevue. Selbstverständlich ohne das Wissen ihres Onkels, der ja wiederum der beste Freund von …

Sie merken schon: Es ist kompliziert. Und wie immer in der Welt der Operetten und Musicals kommt es zu allerhand Verwicklungen -  bis sich dann schließlich doch alles aufklärt und die zusammen finden, die zusammen gehören. Bis dahin erwarten den Zuschauer in jedem Falle drei sehr vergnügliche Stunden.

Die ideale Einstimmung für den Silvesterabend in Leipzig!

 

Die “MuKo” in Leipzig - Ein Volkstheater im besten Sinne

Operetten und Lustspiel-Theater haben in Leipzig eine lange zurückreichende Tradition. Gebündelt unter dem Namen “Musikalische Komödie” fanden klassische Operette und zeitgenössisches heiteres Musiktheater in den 1960er Jahren schließlich ihr gemeinsames Zuhause in dem wunderschönen Jugendstilbau “Haus Dreilinden” im Stadtteil Lindenau. 1906 als Varietétheather mit angeschlossener Gastronomie erbaut, diente das Gebäude zunächst als Ausweichspielstätte für die im Krieg zerstörte Leipziger Oper. Nach der  Fertigstellung des neuen Opernhauses am Augustusplatz, wurden die Räumlichkeiten frei für die etwas leichtere Muse und ihre musikalischen Geschwister.

Die “MuKo”, wie die Leipziger ihr Operettentheater liebevoll nennen, konnte sich schnell auch überregional einen hervorragenden Ruf als Spielstätte hochklassiger Operetten und Musical-Inszenierungen erarbeiten und ist aus dem Kulturleben der Stadt nicht mehr wegzudenken.

Das Haus verfügt über knapp 530 Plätze und ist heute im Rahmen des Mehrspartentheater-Konzeptes ein eigenständiger Bestandteil der Oper Leipzig.  Die Musikalische Komödie unterhält ein eigenes Orchester (das zweitälteste in Leipzig nach dem legendären Gewandhausorchester!) sowie ein Ballett-Ensemble und einen eigenen Chor.

 

Panometer Leipzig - Weltgrößtes Panoramabild

Eine ganz besondere - und garantiert wetterfeste -  Attraktion lockt seit 2003 zahlreiche Gäste von auswärts wie aus Leipzig selbst in den südlich gelegenen Stadtteil Connewitz. Dort, auf einem ehemaligen Gelände der Leipziger Stadtwerke, eröffnet sich im Inneren eines umgebauten Gasometers aus der Kaiserzeit eine faszinierende Welt:

Auf etwa 3.500 Quadratmetern wird hier - mit wechselnden Themen - das derzeit größte 360° Panorama-Wandbild der Welt präsentiert.

Die Verbindung von dem ursprünglichen Zweck des Gebäudes als Gasometer mit seiner neuen Funktion als Panorama-Ausstellung ergab den Namen Panometer.

Asisi Panorama im Panometer Leipzig
Foto: ©Panometer

Das Leipziger Panometer - Kunstprojekt und Museum in Einem

Der Berliner Maler und Architekt Yadegar Asisi, der einen Großteil seiner Kindheit und Jugend in Leipzig verbracht hatte, wollte mit dem Panometer einen Ort des Staunens kreieren, der den Menschen die Vielfalt und Faszination der Natur, aber auch der Menschheitsgeschichte, in einem künstlerischen Sinne vor Augen führt. Die klassischen Panoramabilder, wie sie im ausgehenden 19. Jahrhundert in Mode kamen, hatten es dem iranisch-stämmigen Künstler schon lange angetan. Auch in Leipzig gab es bis in die 1920er Jahre einen Kuppelbau, in dem gemalte Panoramabilder - meist in Form großformatiger Schlachtenszenen - dem Publikum als 360° Rundumsicht vorgeführt wurden. Das Aufkommen des Kinos ließ die Panorama-Kunst in Vergessenheit geraten.

Als Architekt hatte sich Asisi intensiv mit der Wirkung von Räumen und Raumtiefe auf den Betrachter auseinandergesetzt. In Leipzig fand er schließlich den geeigneten Ort, um erstmals seine Vorstellung eines Panoramabildes für das 21. Jahrhundert der Öffentlichkeit zu präsentieren. Mittlerweile existieren weitere Panometer in Berlin und Dresden sowie in Pforzheim und im französischen Rouen. Für jeden Ausstellungsort werden andere Themen ausgewählt und individuelle Panoramen angefertigt. Asisi, der mit einem wachsenden Team von Mitarbeitern die Umsetzung seiner Ideen vorantreibt, versteht seine 360° Gemälde  als Kunst - die dabei durchaus einen Bildungsauftrag enthalten darf.

Tauchgang zur Titanic - Nur noch für kurze Zeit im Panometer

Asisi Panorama in Leipzig - unglaubliche Details des Wracks der Titanic in 4000m tiefe
Foto: ©Panometer

„Titanic – Die Versprechen der Moderne“ ist der Titel der Begleitausstellung zum aktuellen Panoramagemälde. Asisi möchte die Besucher vor Ort mitnehmen auf eine Reise auf den Grund des Nordatlantik, wo in 3800 Meter Tiefe seit über 100 Jahren das geborstene Wrack der legendären “Titanic” ruht. Zahllose aktuelle Fotos des echten Titanic-Wracks und die originalen Baupläne aus den Archiven der Reederei dienten Asisi und seinem internationalen Expertenteam als Vorlage für die Schaffung des Panoramas, das zunächst als 3D Modell am Computer konzipiert wurde.

Dabei geht es dem Konzeptkünstler lange nicht nur darum, Menschen zum Staunen zu bringen ob der schieren Dimensionen des gesunkenen Luxusliners, der auch in seinem kalten Grab auf dem Meeresboden noch immer als beeindruckendes Bauwerk erscheint. Vielmehr sollen die Besucher innehalten und zum Nachdenken angeregt werden. Über Triumph und Tragik des modernen Menschen, über (fehlgeleitete)Technikgläubigkeit und die Kraft der Natur, die zu unterschätzen sich für den Menschen noch immer als fataler Fehler erwiesen hat.

Tauchgang zur Titanic - Nur noch für kurze Zeit im Panometer

Tauchgang zur Titanic - Panoramabild 2018 bis Anfang 2019 im Panometer Leipzig
Foto: Tom Schulze © Panometer

So präsentiert sich das einstige Meisterwerk der Ingenieurskunst dem Betrachter im Zustand des fortschreitenden Verfalls: in zwei Hälften zerbrochen, vermodert und von Wasserpflanzen überwuchert. Zwischen verstreut auf dem Meeresgrund liegenden Schiffsteilen und zerstörten technischen Instrumenten, finden sich auch Relikte der Menschen an Bord; Hinweise auf Schicksale - Kochgeschirr, von dem vielleicht kurz vor der Katastrophe noch genüsslich gespeist wurde, Kleidungsstücke, gar die Puppe eines Kindes. Die Geschichten, die das Wrack zu erzählen wüsste, bleiben unausgesprochen. Aber sie finden - begleitet und unterstützt durch die sphärische Musik des britischen Komponisten  Eric Babak - ihren Weg in die Köpfe der Betrachter, die sich unweigerlich auch ein wenig als Voyeure fühlen müssen, obwohl doch die Tragödie, deren Zeugen sie hier werden ein Jahrhundert zurückliegt.

Dieses Unbehagen ist durchaus beabsichtigt, handelt es sich doch um ein eigentlich brandaktuelles Thema: Denn die Titanic, das “unsinkbare” Schiff, das auf seiner allerersten Fahrt für immer versank, steht als Mahnmal für die Fragilität und Vergänglichkeit menschlichen Seins, damals wie heute.

Neben aller philosophischen Tiefe, die durch das Konzept der begleitenden Informationsausstellung noch einmal betont wird, ist das Titanic-Panorama aber vor Allem ein beeindruckend realistisches Gesamtkunstwerk. So fühlt man sich als Zuschauer wahrhaft auf den Meeresgrund versetzt, in die legendäre “blaue Tiefe”, die Leere des Ozeans, welche von Yadegars Team ebenso überzeugend in Szene gesetzt wurde wie das Wrack selbst. Wechselnde Lichteffekte tun ein Übriges, um einen Eindruck von Räumlichkeit zu erzeugen. Gleichzeitig ist alles ein wenig verschwommen (man ist schließlich im Wasser) und ein wenig traumhaft surreal.

Ein Erlebnis der anderen Art, das sich auf alle Fälle lohnt und nachhaltigen Eindruck hinterlässt!

Für alle, die mit dem Silvester-Paket von Idee Reisen ihren Jahreswechsel in der Messestadt verbringen, ist der “Tauchgang” zur Titanic ins Leipziger Panometer selbstverständlich inbegriffen.

Das Panometer - Ein phantastischer Ort mitten in Leipzig

Das Panometer mag, ganz in der Tradition der Panorama-Vorführungen des 19. Jahrhunderts, seinen Besuchern als geradezu magischer Ort erscheinen. Doch die Erschaffung der riesenhaften Illusionsbilder ist keine Zauberei. Darin stecken Handwerkskunst und modernste Technik. Mit Hilfe komplexer Bildbearbeitungsverfahren werden zahlreiche Digitalfotos mit gemalten Abschnitten und Detailzeichnungen zu einer Gesamtdatei verbunden, die anschließend in mehreren Teilen digital auf Textilbahnen gedruckt und vor Ort wieder zu einem einzigen, gigantischen Rundbild zusammengefügt werden.

Seit der Eröffnung im Jahre 2003 waren bereits zahlreiche unterschiedliche Großpanoramen in Leipzigs wohl ungewöhnlichsten Ausstellungsräumen zu bestaunen. So wurden die Besucher bereits auf den Gipfel des Mount Everest, ins antike Rom, die Tiefen des tropischen Regenwaldes und vor die quirlige Stadt-Kulisse des historischen Leipzig zur Zeit der “Völkerschlacht” 1813 entführt. Anschließend verwandelte sich das Panometer dann in die geheimnisvolle und farbenprächtige Unterwasserwelt des australischen Great Barrier Reef - um dann zum Jahresbeginn 2017 die magische Reise aus den tropischen Gefilden Australiens in die eisigen Tiefen des Nordatlantik, zum Wrack der “Titanic” anzutreten.

Neues Asisi-Panorama kommt im Januar 2019

Noch bis Januar 2019 können Besucher in Leipzig auf Tauchstation gehen - danach werden Yadegar Asisi und sein Team das Panometer in eine Art gigantisches Vergrößerungsglas verwandeln: Auf zur Reise in die magische Welt des Mikrokosmos - ein kleines “Paradies auf Erden” (so der Titel der neuen Panorama-Ausstellung), wie es so tatsächlich in einem Leipziger Garten im Sommer anzutreffen ist.

Für alle, die mit dem Silvester-Paket von Idee Reisen ihren Jahreswechsel in der Messestadt verbringen, ist der aktuelle “Tauchgang” zur Titanic ins Leipziger Panometer selbstverständlich inbegriffen.

Stadtrundgang Leipzig - Ein Geschichtsbuch zum Flanieren

Wer einmal nach Leipzig kommt, merkt es sofort: Diese Stadt hat Geschichten zu erzählen. Zahlreiche markante Gebäude aus verschiedensten Epochen, vom Barock bis in die Gegenwart springen dem neugierigen Besucher sogleich ins Auge und bekräftigen den Eindruck, dass Leipzig mit seinen kulturellen und kaufmännischen Traditionen zu Recht seit vielen Jahrhunderten weit über die Grenzen Sachsens hinaus berühmt war und ist.

Und obwohl es im Laufe der Zeit immer wieder zu massiven Eingriffen in das Stadtbild kam und bis heute bauliche Veränderungen stattfinden und Neues erprobt wird, ist in Leipzig viel Altes und Ehrwürdiges erhalten geblieben - oder wurde in der jüngeren Vergangenheit liebevoll restauriert. So treffen besonders in der dichtbebauten und belebten Innenstadt an allen Ecken Zeiten und Welten aufeinander. Es lohnt sich, dieses begehbare Geschichtsbuch einmal mit allen Facetten auf sich wirken zu lassen. Ein ausgiebiger  Stadtrundgang mit erfahrener Führung bildet daher einen festen Bestandteil im Leipzig-Programm von IDEE-Reisen.

Kulturdenkmäler und Lebenskultur - Die Altstadt von Leipzig

Wer versucht, die bekanntesten historische Bauten in Leipzigs Innenstadt aufzuzählen, dem fallen ganz sicher zwei Kirchen ein: Die Thomaskirche, erbaut Ende des 15. Jahrhunderts im Stil der Spätgotik, ist heute vor allem berühmt durch den Thomanerchor und war einst der Arbeitsplatz von Johann Sebastian Bach. Von dort fußläufig leicht erreichbar befindet sich die Nikolaikirche, die größte Kirche Leipzigs und ebenfalls ein spätgotisches Bauwerk. Ihr Name ist bis heute eng verbunden mit der DDR-Friedensbewegung und den Ereignissen von 1989.

Im Herzen der Altstadt gelegen, beeindruckt das Alte Rathaus,das Mitte des 16. Jahrhunderts erbaut wurde mit seiner ausgefeilten Renaissance-Architektur. Das langgestreckte Gebäude,welches heute unter Anderem ein Museum zur Stadtgeschichte beherbergt, dominiert optisch den von Bürgerhäusern und Cafés gesäumten historischen Marktplatz von Leipzig. Alle Jahre wieder findet hier auch der traditionsreiche Leipziger Weihnachtsmarkt statt.

Rund um den Marktplatz erstreckt sich ein Netz von Straßen, Gässchen und Passagen, das die Bedeutung der sächsischen Messestadt als Handelsmetropole offenbar werden lässt. Als Leipzig, dessen Tradition als Messestandort bis ins Hochmittelalter zurückreicht, nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges eine wirtschaftliche und kulturelle Blütezeit erlebte, entwickelte sich ein neues bürgerliches Selbstbewusstsein, das auch seinen Ausdruck im Stadtbild fand. So entstand in Leipzig eine eigene, bürgerliche Ausprägung des Barock mit prunkvollen, für die damalige Zeit ungewöhnlich hohen Wohnhäusern, die mit reich verzierten mehrgeschossigen Erkern ausgestattet wurden. Viele dieser barocken Stadtpalais sind bis heute erhalten. Ein weiteres bedeutendes Bauwerk jener Epoche ist die Alte Börse am Naschmarkt, lange Zeit wichtiges Versammlungszentrum der Leipziger Kaufleute.

Charakteristisch für das Innenstadtbild sind auch die alten Handelshöfe, die seinerzeit als Ausstellungsräume und Lagerorte im Rahmen der Leipziger Messe dienten. Was von der Straßenseite aus oft nach einer einfachen Toreinfahrt aussieht, entpuppt sich bei näherer Erkundung als Passage, die über einen weiträumigen, von Kaufmannshäusern und Läden gesäumten Hof in die nächste Parallelstraße führt. So lässt sich der Weg durch die Leipziger Innenstadt an vielen Stellen abkürzen - und gleichzeitig mit einem weiteren Abstecher in die Statdgeschichte verbinden. Der älteste noch erhaltene Handelshof in Leipzig - und einer der schönsten - ist der Barthels Hof, der in den Neunzigerjahren aufwendig saniert wurde und heutigen Besuchern wieder ganzjährig ein vielseitiges Hinterhofleben präsentieren kann.

Die Innenstadtgassen laden mit ihren Cafés und Restaurants und einer Vielzahl kleiner Läden zum Verweilen ein. So findet sich etwa in dem Haus mit dem klangvollen Namen “Zum Arabischen Coffe Baum” eines der ältesten noch bestehenden Kaffehäuser Europas - hier speisten schon so illustre Stammgäste wie Robert Schumann, Johann Sebastian Bach oder Goehte. Letzterer verbrachte während seiner Studentenzeit in Leipzig die Abende gern in der alteingessenen Schankwirtschaft Auerbachs Keller und verewigte diese in einer berühmten Szene in “Faust”. Das traditionsreiche Gasthaus befindet sich heute noch am gleichen Platz wie zu Goethes Zeiten. Über dem Gewölbe wurde 1912 die Mädlerpassage errichtet, die als eine der schönsten und prächtigsten historischen Ladenpassagen von Leipzig auch alleine schon einen Besuch wert ist.

Unterwegs in Leipzig - modernes von Gestern trifft Tradition für morgen

In vielen Orten in der Messestadt treffen unterschiedliche Epochen aufeinander, verbinden sich Traditionelles und Innovatives zu einem Ganzen, das Leipzig seit jeher zu einer Anlaufstelle für Kulturschaffende und Kulturinteressierte gemacht hat. Zahlreiche Musiker und Komponisten von Weltrang  - neben Bach und Felix Mendelssohn-Bartholdy u.A. auch Robert und Clara Schumann, sowie Edvard Grieg und Gustav Mahler -  haben in Leipzig gelebt und gewirkt. Ihre einstigen Wohnhäuser in der Stadt erzählen, sofern noch erhalten, heute vielfach als Museen vom Leben und dem künstlerischen Schaffen ihrer Bewohner.

Wer die Musik großer Komponisten direkt erleben möchte, begibt sich selbstverständlich zum Augustusplatz, wo mit dem Neuen Gewandhaus und dem Leipziger Opernhaus gleich zwei der bedeutendsten musikalischen Spielstätten der Stadt ihre Besucher in Empfang nehmen. Obwohl beide Institutionen auf eine jahrhundertealte Tradition zurückblicken können, sucht man am Augustusplatz vergeblich nach historischen Gemäuern. Vielmehr wurde hier in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg versucht, statt einer originalgetreuen Rekonstruktion zerstörter Gebäude, eine neue, sozialistisch geprägte Architektur zu etablieren. Die Oper und das Neue Gewandhaus stehen ebenso beispielhaft für diese Epoche der Leipziger Geschichte wie das mit beeindruckenden 142 Metern Höhe alles überragende City-Hochhaus, das seit seiner Fertigstellung 1972 zunächst lange als Teil der Leipziger Universität genutzt wurde und heute u.A. den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) beherbergt. Das markante Gebäude, dessen Form an ein aufgeschlagenes Buch erinnert, ist ein modernes Wahrzeichen der Stadt. Von der Aussichtsplattform auf dem Dach des City-Hochhauses bietet sich sommers wie winters ein grandioser Panoramablick.

Zu den historischen Sehenswürdigkeiten von Leipzig  zählen - neben dem 1913 eingeweihten monumentalen Völkerschlachtdenkmal  im Südosten der Stadt - auch noch das um 1900 im Stil des Historismus erbaute Neue Rathaus mit seinem mächtigen, an eine mittelalterliche Burg erinnernden Turm und der ebenfalls im frühen 20. Jahrhundert fertiggestellte Leipziger Hauptbahnhof, der bis heute einer der größten Kopfbahnhöfe Europas ist. Und sollte das Wetter einem Spaziergang durch die Stadtviertel im Wege stehen, bietet es sich an, einigen der zahlreichen - neuen und alten -  Museen einen Besuch abzustatten oder in einem der exzellenten Restaurants von Leipzig die sächsische Gastfreundschaft zu genießen.

Wie auch immer Sie Ihren Aufenthalt in Leipzig gestalten möchten: wenn es darum geht, Stadtkultur zu erleben sind Sie mit Idee-Reisen jederzeit an der richtigen Adresse.

Silvester Reise nach Leipzig mit Hotel und Konzertkarten

Silvester in Leipzig 2018 erleben. Kurzurlaub in Leipzig mit Übernachtung zu Silvester im Hotel und Eintrittskarten für das Gewandhausorchester. Silvesterfeier im Hotel, ein leckeres Menü und Stadtrundgang sowie Tickets für den Leipziger Zoo und den Asisi Panometer inklusive. Die Silvester-Show im Krystallpalast mit Abendessen ist ein Highlight zum Jahreswechsel 2018 in Leipzig.